Den letzten Dienst im Jahr 2009 bestritt der technische Zug mit einer Einsatzübung in einem Abbruchhaus im nahegelegenen Langensendelbach. Die Aufgabe bestand für beide Bergungsgruppen jeweils darin, in dem im zweiten Stock liegenden Dachstuhl einen Zugang zu schaffen und von oben herab bis ins Erdgeschoss mit Hilfe von Decken- und Mauerdurchbrüchen vorzustoßen. So wurde zu allererst die Einsatzstelle mit dem neuen Lichtmast des GKW 1 ausgeleuchtet und anschließend die Schiebeleiter an das Dach angelegt und dieses an einer kleinen Stelle abgedeckt. Mit Hilfe der Säbelsäge wurden anschließend die Dachlatten entfernt und auf den Dachboden vorgerückt. Da die Treppe unpassierbar war musste ein Deckendurchbruch angefertigt werden. Im ersten Stock wurde ein Mauerdurchbruch zu einem benachbarten Zimmer mit dem Bohr- und Aufbrechhammer gemacht und von dort aus erneut mit der Herstellung eines Deckendurchbruches begonnen. Der zweite Deckendurchbruch gestaltete sich für die 1. Bergungsgruppe allerdings als nicht durchführbar, da im Boden des Raumes zahlreiche dicke Balken vorhanden waren und man keine tragenden Teile durchtrennen wollte. Der weitere Ablauf der Übung bestand darin, eine aufgefundene verletzte Person aus dem Erdgeschoss in den ersten Stock und anschließend mit Hilfe eines Leiterhebels nach außen zu verbringen. Um die Übungsbedingungen auch für die 1. Bergungsgruppe zu erhalten, verbrachte sie den Verletzten stattdessen in den zweiten Stock und von dort wiederum in den ersten. Nachdem beide Verletzten mit dem Leiterhebel sicher gerettet worden waren, wurden die eingesetzten Materialien wieder zurück gebaut und verladen, so dass man das Jahr 2009 mit einer erfolgreichen und etwas verschneiten Übung beenden konnte.