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 Schwelbrand in Sägespan-Silo minimieren
Am Morgen des 27. März 2001 wurde ein Schwelbrand im Sägespan-Silo eines Fensterwerks in Frimmersdorf entdeckt. Die Feuerwehr löschte den Brand und stellte eine Brandwache auf. In der Nacht zum 28. März entfachte das Feuer in dem nun zu 2/3 leeren Silo erneut. Als ein Feuerwehrmann die Dachluke des gemauerten Silos öffnete, kam es zur Durchzündung mit Verpuffung. Hierbei wurde die Betondecke angehoben und ein großes Mauerstück (1 m x 1,5 m; ca. 750 kg) herausgesprengt, welches das Dach der Lehrwerkstatt durchschlug. Zwei weitere Mauerstücke hingen in 15 m Höhe nur noch "am seidenen Faden" und verhinderten so weitere Maßnahmen. Um 220 Uhr wurde der Ortsbeauf-tragte des THW OV Baiersdorf von der Feuerwehr informiert und an die Einsatzstelle gebeten. Nach kurzer Beratung vor Ort entschied man sich, das THW Baiersdorf zu alarmieren. Die Aufgabe des THWs bestand darin, die losen Mauerstücke abzutragen, die Betondecke abzustützen und einen Mauerdurchbruch zur vollständigen Entleerung des Silos zu schaffen. Zunächst wurde von uns mit zwei Greifzügen und Kanthölzern eine Verspannung errichtet, mit der die Mauerstücke gesichert wurden. Danach konnten wir mit dem Drehleiterkorb der Feuerwehr und mit unserem Unimog-Kran die Mauerstücke abtragen und die Betondecke abstützen. Parallel dazu wurde von uns ein Mauerdurchbruch geschaffen, damit die Feuerwehr das Silo ablöschen und komplett entleeren konnte. Zusätzlich sollte zur Sicherheit die Filteranlage von der Betondecke des Turms demontiert werden. Dazu wurde der Autokran des OV Fürth angefordert. Um 1400 Uhr konnten wir den Einsatz erfolgreich beenden.