Am 17. Oktober war im Geschäftsführerbereich Schwandorf eine Großübung angesetzt, zu der neben etwa 150 THWlern auch Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz eingeladen waren. Der Ortsverband Baiersdorf wurde im Laufe der Vorbereitungen eingebunden, um die Übung mit Pyrotechnik etwas einsatznäher und realistischer zu gestalten. So machten sich am 17.10. also 6 Helfer der Fachgruppe Sprengen und unser "Einsatzfotograf" nach Burglengenfeld auf, um im Übungsgelände, dem dortigen Zementwerk, einiges "in Feuer und Rauch" aufgehen zu lassen.
Neben diversen PKW und LKW-Unfällen, bei denen die Einsatzkräfte bei der Rettung der Insassen durch "Brand im Motorraum" - simuliert durch Rauch- und Blitzgranaten - etwas in Hektik gebracht werden konnten, wurden auch weitere Spezialeffekte von uns gefordert. Für die VIP-Zuschauer wurde eine zerplatzende Gasflasche auf einem 60 m hohen Silo mit Knall und einem weithin sichtbaren großen Feuerball effektiv und realistisch dargestellt. Ebenso wurde eine Sprengung im Steinbruch durch Pyrotechnik mit Schwarzpulver simuliert. Spät in der Nacht war der Leuchteffekt dieser "Sprengung" sehr imposant.
Leider konnten, auf Grund der fortgeschrittenen Zeit, nicht alle Effekte gezündet werden. Gegen Mitternacht konnte man dann die Heimreise antreten.