Diesen Jugenddienst stand die Arbeit am Wasser im Vordergrund. Dazu sind wir nach einer kleinen Lagebesprechung zum Rhein-Main-Donau Kanal gefahren. Um von einer Flussseite auf die andere zu gelangen, haben wir ein Floß aus 6 200l Fässern und mehreren Rundhölzern gebaut. Damit dieses schnell gebaut werden konnte, wurden so viele Spanngurte wie möglich verbaut. Nachdem das Floß zu Wasser gelassen wurde, sind wir mehrmals von einer Seite zur anderen gerudert. Nebenbei sind wir auch mit unserem Schlauchboot auf dem Kanal unterwegs gewesen, welches als Sicherungsboot für das Floß diente. Um auch die Gefahren im Wasser zu erläutern, wurde der Jugendbetreuer danach in den Kanal geschmissen. Da auch die Jugendlichen diese Erfahrung teilen sollten, folgten mehrere von diesen dem Betreuer mehr oder weniger freiwillig. Nachdem der Rückbau erledigt wurde, traten wir den Heimweg zur Unterkunft an. Die Trockenlegung der Uniform und besonders der Haix-Einsatzstiefel wird sich wohl noch mehrere Tage hinziehen. Auch wenn viele nass wurden, war dieser Jugenddienst für alle Beteiligten ein riesen Spaß.